Die Geschichte von St. Ulrich
St. Ulrich
1211 Bild ansehen Weihe der Ulrichs-Kapelle, errichtet durch den reichen und angesehenen Grundbesitzer Dietrich inmitten des damaligen Dorfes Zeismannsbrunn In der Folge gibt es noch weitere 5 Vorgängerbauten der heutigen Kirche.

1302 Kein Bild vorhanden St. Ulrich wird dem Schottenstift inkorporiert.

1451 Kein Bild vorhanden Papst Nikolaus V. bestätigt dem Schottenstift die Einverleibung der Kirche "auf ewig".

1473 Kein Bild vorhanden Ein gewaltiger Sturm bringt die Kapelle zum Einsturz, Pfarrer, ein Kaplan und 30 Meßbesucher werden getötet.

1529 Kein Bild vorhanden Große Schäden durch Türkenbelagerung, die nur notdürftig repariert werden.

1589 Kein Bild vorhanden St. Ulrich wird eigenständige Pfarre (bis dahin St. Michael zugehörig).

1683 Kein Bild vorhanden 2. Türkenbelagerung - wieder wird die Kirche arg in Mitleidenschaft gezogen, vom Turm jedoch hält der türkische Befehlshaber Kara Mustafa Ausschau in Richtung Innenstadt (so berichtet jedenfalls die Legende).

1699 Bild ansehen St. Ulrich erhält - in dieser Zeit war die Vorstadt St. Ulrich eine Hochburg der Reformation - ein Bild, das nach der wundertätigen Gnadenstatue von Maria Trost bei Graz angefertigt worden war. Das Gnadenbild wird nach kurzer Zeit in der Pfarrhofkapelle aufgestellt und in die Kirche kommt eine holzgeschnitzte Nachbildung auf den Hochaltar (also eine Kopie der Kopie), wo sie auch heute noch steht - das Gnadenbild findet man am vorderen Strebepfeiler der Evangelienseite.

1713 Kein Bild vorhanden Aufstellung einer Pestsäule vor der Apsis der Kirche.

1721 Kein Bild vorhanden Beginn des Neubaus der Kirche in ihrer heutigen, eher nüchternen Gestalt, wobei von Vorgängerbauten jedenfalls der Ostturm bis zum 3. Geschoß miteinbezogen wird.

1752-1771 Kein Bild vorhanden Fertigstellung der Türme.

1945 Kein Bild vorhanden Artillerietreffer beschädigen Türme und Dach.

1975 Bild ansehen Errichtung der Tageskapelle mit Grablegungsgruppe - Raphael Donner oder einem seiner Schüler zugeschrieben. Jesus wird von Josef von Arimathea und Nikodemus in das Grab gelegt, die hl. Maria betend und traurig, Johannes zum Grab hinweisend und, neben ihm knieend und betend, Maria Magdalena. Innenrenovierung, das barocke Hochaltarbild kehrt zurück. Es stammt von Paul Troger und zeigt den hl. Ulrich in der Schlacht auf dem Lechfeld.

1992-1995 Bild ansehen Außenrenovierung Die Steinfiguren rechts und links der 24 Stufen zum südseitig ausgerichteten Hauptportal, die Heiligen Benedikt, Ulrich, Aloisius und Johann Nepomuk darstellend, wurden vom Bildhauer Franz Seegen, einem St. Ulricher Pfarrkind, geschaffen, so wie auch der Hochaltar

1997 Bild ansehen Altarweihe des neuen Volksaltar in St Ulrich durch unseren Erzbischof Kardinal Dr. Christoph Schönborn. Den Volksaltar schmückt vorne das Ulrichskreuz.
An der Rückseite sind die Reliquien sichtbar in den Altarsockel eingelassen.
Es handelt sich um die Reliquien des Hl. Benedikt, Hl. Ulrich und Clemens – Maria Hofbauer.

2004 Bild ansehen Fertigstellung der hinteren beiden Seitenaltäre.
Rechts Mutter Anna mit Maria und linker Hand Maria Mutter Gottes mit dem Jesuskind.