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| Für nähere Informationen wählen Sie bitte eine der untenstehenden Schulen aus |
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KMS Neubaugasse 42 |
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Notré Dame de Sion |
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VS Stiftgasse |
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Pädagogisches Institut der Stadt Wien |
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"Da kriegste ja nen Föhn"
oder die religionspädagogischen Auswirkungen des kath. Religionsunterrichtes an unserer Kooperativen Mittelschule Neubaugasse mit Musisch – kreativen Schwerpunkt! |
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Religionsunterricht an der Schule?
Da braucht man: Ein offenes Ohr, ein großes Herz und eine starke Portion Geduld um etwas in Bewegung zu halten. Was will oder kann der RU (Religionsunterricht) denn schon groß bewegen? Diese Frage ist so langweilig und "echt ätzend", um mit den Worten der Schüler zu antworten. Schauen wir doch einmal was sich an der Mittelschule mit dem Schmetterling im religiösen und ethischen Bereich so bewegt: Der RU ist Lebenshilfe, Glaubensauseinandersetzung und – Vertiefung, Entspannung, Bereicherung, Aggressions – und Stressabbau und ein geschütztes Forum für die Schüler wenn es um Problembewältigung geht. Darüber hinaus wird eine Begegnung aller Religionen unserer Schüler in einem großen Miteinander ermöglicht. Viele unserer Schuuml;ler die am RU regelmäßig teilnehmen, haben ein anderes Religionsbekenntnis und bereichern den Unterricht durch ihre Glaubensauffassung und Tradition. Hier erfahren die Schüler zudem, dass es viele Wege zum Heil gibt, auch außerhalb der katholischen Kirche. In manchen Stunden geht es sehr multikulturell zu und das ist ein positives Zeichen für unsere tägliche Lebens – und Erfahrungswelt und kein Schüler geht dabei seiner religiösen Identität verlustig. Als Pilotschule für den Religionsunterricht zeigen Projektarbeit und Integration in den Fächerkanon, dass wir ständig in allen Unterrichtsgegenständen mit religiösen und ethischen Fragen in Berührung kommen. Daher hat der Dialog zwischen den Religionen an unserer Schule eine Tradition die es heißt zu bewahren und zu fördern. Eine solcher Dialog wird aber erst und nur durch die tatkräftige Unterstützung und Zusammenarbeit des Lehrkörpers der Schule ermöglicht. Positiv wirkt sich auch die Tatsache aus, dass der Religionslehrer gleichzeitig Pastoralassistent der Pfarrgemeinde St. Ulrich ist, welche die Hauptschule betreut und als eine Art „heimliche“ zweite Expositur von manchen Schülern betrachtet wird. Das gesamte Spektrum einer Pfarrarbeit kann von den Kollegen und Schülern in Anspruch genommen werden. Firmvorbereitung, Messgestaltungen mit Schulband und Chor, Begegnungen mit pfarrlichen Jugendgruppen, Jugendlichen und Schülern auf Ferienfreizeiten, Nutzung des Gartens, Fußballfeldes und Räumlichkeiten der Pfarre für alle Schüler der Schule u. v. m. . Die Möglichkeiten Schülern und deren Eltern unkonventionell und ohne auf das Bekenntnis schauend in sozialen Notlagen zu helfen, oder auch ergänzend bei Finanzierungen von Projektwochen oder Abschlußfahrten mit Direktion und Elternverein zusammen zu arbeiten, trägt zu einem sehr guten Klima an der Schule bei und bedeutet lebendige "Caritas Socialis". Auch das persönliche Gespräch mit den Schülern und Eltern kommt nicht zu kurz und wird gepflegt, ob bei den Elternsprechtagen oder in der Pfarrkanzlei. Es ergibt sich immer ein gutes Wort und jedes Gespräch ist ein spannendes Abenteuer auf das man sich nur einlassen muß. Über die Unterrichtszeit hinaus bietet der Pfarrhof immer eine Offene Tür für alle Schüler die sehr oft genutzt wird. Bei soviel Bewegung kommt es dann vor, dass der Religionslehrer "nen Föhn kriegt"! Dipl.Rel.Päd.(FH) Patrik Heykman |