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| Link zur offiziellen Homepage der Schule "Notré Dame de Sion" |
| Notré Dame de Sion – Werden und Verständnis! |
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Am Beginn der Idee von Notre Dame de Sion steht der französischer Priester Theodore Ratisbonne.
Luise Humann, eine ältere Dame in der vornehmen Strassburger Gesellschaft, war wesentliche Wegbereiterin für Theodore Ratisbonne und seinen Bruder Alfons. Die Situation in Frankreich nach 1789 war für die katholische Kirche sehr schwierig. Religiöse Erziehung war nicht erlaubt. Das öffentliche religiöse Leben war zum erliegen gekommen. Viele Priester wirkten im Untergrund. In Strassburg lebte ein Priester namens Ludwig Colmar. Mit Hilfe zweier Damen – Luise Humann und Frau Beck – übte er sein Priesteramt im Geheimen aus. Mit einigen Nachbarskindern bildeten sie eine kleine Klasse, die heimlich unterrichtet wurde. Sie begegneten später der jüdischen Familie Ratisbonne Theodore studierte Rechtswissenschaft und Philosophie, litt aber sehr an der Leere seines Lebens. Obwohl noch recht jung, unterrichtete er an jüdischen Schulen. Er war ein geborener Erzieher und liebte die Kinder. Durch die Auseinandersetzung mit der christlichen Philosophie gelangte Theodore zum christlichen Glauben ohne seine jüdischen Wurzeln zu verlieren. Im Haus von Luise Humann empfing er die Taufe und wurde schließlich Priester. Auch als katholischer Priester war er nun in Schulen tätig. Die Kinder liebten ihn, denn seine Güte, Toleranz und sein tiefer Glaube prägten sein Tun. "Macht die Kinder glücklich!" prägte er den Erzieherinnen ein. Nach einer intensiven Zeit in Strassburg wurde P. Theodore nach Paris versetzt. Hier begann er sich, mit voller Kraft für 300 Waisenmädchen einzusetzen. "Meine Kinder" hat er die Mädchen genannt. Darüber hinaus brachten jüdische Eltern ihre Kinder zu ihm, damit sie christlich erzogen wurden. In dieser Arbeit fanden sich immer mehr Damen aus der Pariser Gesellschaft, die ihn dabei unterstützen. Schließlich wuchs in diesen Frauen der Wunsch nach einer verbindlichen Gemeinschaft und so wurden sie die ersten Sionsschwestern. Das war der Gründungsakt der Schwesterngemeinschaft von Notre Dame de Sion. Sions - Priester, Sions - Schwestern, Sions - Schulen – die Erziehung hatte für Pater Theodore stets Vorrang. Bald entstanden Sions - Schulen nicht nur in Frankreich sondern auch in anderen Ländern wie z. B. in Wien. P. Theodore war es ein besonderes Anliegen, nicht nur Kinder aus gutem Haus zu erziehen, sondern auch Kindern aus ärmeren Verhältnissen. Für alle galten aber immer die Sätze "Macht die Kinder glücklich" und "In Sion firmata sum" – "In Sion bin ich geborgen!" |
| VS Notré Dame de Sion und die Umsetzung der Schulseelsorge: |
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Die oben erwähnten Leitgedanken P. Theodores prägen auch die heutige moderne Schulseelsorge.
Die Sionschwestern hatten immer eine enge Bindung an die Pfarre St. Ulrich, da ihr Kloster zum Sprengel dieser Pfarre zählte. Sie erkannten: Schulseelsorge ist ein wichtiger Punkt und eine große Aufgabe für die private katholische Volksschule damals, wie auch in der modernen Zeit von heute. Der Religionsunterricht und die hauseigene Erstkommunionvorbereitung unter der Leitung von Religionslehrerin Dipl. Päd. Luise Kurz + Team ist ein traditioneller Bestandteil in Notre Dame de Sion und damit auch in St. Ulrich geworden. Projekte zum Thema Judentum, Kreuz, geprägte Zeiten werden mit großer Freude aufwendig vorbereitet. Die Freude des Erlebten ist somit bei den Kindern noch größer. Frau Kurz zur Seite stehen der Pastoralassistent Dipl.Rel.Päd. (FH) Patrik Heykman, Pfarre St. Ulrich und der Dechant P. Johannes Kellner OT, Pfarre Schottenfeld. Gemeinsam feiern wir mit unseren Sionskindern die geprägten Zeiten mit Wortgottesdiensten und Eucharistiefeiern, führen Taufgespräche und Elterngespräche. Viele Sionskinder sind Wichtel und Wölflinge in der Pfadfindergruppe 18 Mafeking , die ihr Heim ebenfalls im alten Kloster der Sionsschwestern unterhalten. Haben Sie Interesse an der Volksschule Notre Dame de Sion gefunden? Dann informieren Sie sich genauer unter dem angegebenen Link. Dipl. Päd. Luise Kurz, Religionslehrerin Dipl. Rel. Päd. Patrik Heykman, Schulseelsorge St. Ulrich |